Vorbereitung auf die Externenprüfung IHK

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Was ist eine Externenprüfung?

Im Grunde ist eine Externenprüfung das Gleiche wie eine normale Gesellenprüfung oder andere Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf. Der Unterschied besteht darin, dass "Externe" keine klassische Ausbildung in Form einer Lehre gemacht haben, sondern meist über Umwege in einen Beruf gerutscht sind und nun ihre Fähigkeiten mit einem offiziellen Abschluss nachweisen wollen.
 

Voraussetzungen um an einer Externenprüfung teilzunehmen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um als Externer zu einer Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf zugelassen zu werden:
 

  1. Sie weisen nach, dass Sie mindestens die 1 1/2fache Zeit der für den Beruf nötigen Ausbildungsdauer in diesem gearbeitet haben. Z.B. Die Ausbildungszeit für einen Einzelhandelskaufmann beträgt in der Regel 3 Jahre und Sie haben 4,5 Jahre Berufspraxis im Einzelhandel (ohne Ausbildung) oder
  2. Sie können für den Beruf auf andere Art nachweisen oder glaubhaft machen, dass Sie die nötigen Kenntnisse dafür haben. Wenn Sie z.B. Ausbildungszeiten in anderen Berufen nachweisen können, die mit dem gewünschten Abschluss in verwandter Form zu tun haben (Einzelhändler will Externenprüfung für KFZ-Kaufmann machen).
  3. Berufssoldaten, die innerhalb ihrer Dienstzeit Fähigkeiten erworben haben, die sie zu einem bestimmten Beruf nach der Bundeswehr befähigen. Dies muss allerdings vom Ministerium für Verteidigung oder einer anderen offiziellen Stelle bestätigt werden

Wo kann ich eine Externenprüfung machen?

Für die Abnahme der Externenprüfung sind die gleichen Stellen wie für die Abschlussprüfungen der klassischen Auszubildenden zuständig. Somit in fast allen Fällen entweder die IHK oder die HWK je nach Berufsbild und Berufszugehörigkeit.
 

Gibt es Fördermittel für die Vorbereitungskurse?

Da es sich bei der Externenprüfung um eine Maßnahme der Berufssicherung für die Zukunft handelt, gibt es hier auch Fördermöglichkeiten von der Agentur für Arbeit, insbesondere für Bezieher von ALG 1 oder Bürgergeld.

Das wären zum einen die Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (Iflas) und zum anderen die WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen). ALG-Bezieher können einen Bildungsgutschein für die Kosten der Vorbereitungskurse beantragen. Diese Förderungsmaßnahmen müssen beim zuständigen Arbeitsamt genehmigt werden.

Achtung:
Die Akademie muss bei der Agentur für Arbeit gelistet bzw. AZAV geprüft sein um für die Annahme von Bildungsgutscheinen berechtigt zu sein. Bitte vor Beginn eines Lehrgangs hierzu Informationen einholen bzw. beim Arbeitsamt die Freigabe bestätigen lassen.
 

Wie hoch sind die Kosten für eine Vorbereitung auf die Externenprüfung?

Je nach Berufsbild betragen die Kosten (ohne Prüfungsgebühren und Materialkosten) für die Vorbereitungskurse zwischen 2.000 € und 6.000 €. Ein Vergleich der einzelnen Akademien lohnt somit in jedem Fall.


Ist für die Externenprüfung ein Vorbereitungskurs Pflicht?

Grundsätzlich ist der Besuch eines kostenpflichtigen Vorbereitungskurses nicht zwingend gefordert. Es wird jedoch vorausgesetzt, dass sämtlicher Stoff der 3jährigen Berufsschule beherrscht wird. Diesen kann man sich auch aneignen, indem man sich sämtliche Bücher und den Lehrplan zum betreffenden Beruf besorgt und diesen lernt. In der Regel funktioniert das allerdings meistens nicht und ein Vorbereitungskurs ist für das Bestehen der Prüfung unerlässlich.
 

Alternativen zur Externenprüfung?

Als Alternative zu einer Externenprüfung kann man auch eine Umschulung in den jeweiligen Beruf beantragen. Das macht vor allem Sinn, wenn man nicht über die nötige Berufserfahrung verfügt. ALG-Empfänger haben hier ebenfalls die Möglichkeit einer Finanzierung durch den Bildungsgutschein.

Eine große Auswahl von Umschulungen finden Sie ebenfalls bei FORTBILDUNG24:   

Übersicht Umschulungsmöglichkeiten
 



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Fachkraft für Lagerlogistik (IHK) - Vorbereitung auf die Externenprüfung

bfw - Unternehmen für Bildung
  • förderfähig
  • Präsenz

Im Lager laufen alle Fäden bei Ihnen zusammen. Als Fachkraft für Lagerlogistik sorgen Sie für den reibungslosen Ablauf im Lager. Sie sind verantwortlich für die Anlieferung, die sachgerechte Einlagerung und den Versand von Waren.Sie kontrollieren in regelmäßigen Abständen den Lagerbestand und führen Inventuren durch.Die Gütererfassung über EDV-Systeme, das Ausfüllen von Begleitpapieren, die Kommissionierung von Bestellungen und deren fachgerechte Verpackung, sowie die Warenprüfung und Sortierung gehören ebenfalls zu Ihren Aufgabengebieten.Fachkräfte für Lagerlogistik übernehmen zusätzliche kaufmännische und organisatorische Aufgaben im Lager, wie zum Beispiel die Prozessoptimierung und Warenbestellung.Sie arbeiten hauptsächlich in Speditionsbetrieben, bei Logistikdienstleistern oder in Industrie- und Handelsunternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen.Lerninhalte:• Güterannahme und Prüfung• Güterlagerung und Pflege• Kommissionierung, Verpackung und Versand• Informations- und Kommunikationssysteme• Steuerung von Lagerlogistikprozessen• Arbeits- und Tarifrecht• Arbeitsschutz und Umweltschutz• Wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der LagerlogistikWas ist die Externenprüfung?Die Externenprüfung gibt erfahrenen Berufspraktikern die Möglichkeit, einen anerkannten Berufsabschluss zu erlangen ohne eine reguläre Ausbildung absolviert zu haben. Dabei kann eine mehrjährige Berufserfahrung angerechnet werden.Die Voraussetzung, um an der Externenprüfung teilnehmen zu können, ist der Nachweis einer mindestens 1,5-mal so langen beruflichen Tätigkeit (im Vergleich zur regulären Ausbildungszeit) im angestrebten Beruf.Zum Beispiel – bei einer regulären Ausbildungsdauer von drei Jahren werden viereinhalb Jahre Berufserfahrung für die Zulassung zur Externenprüfung benötigt.Als Berufserfahrung können Tätigkeiten im Inland sowie im Ausland angerechnet werden.Die Prüfungsinhalte der Externenprüfung sind identisch mit den Prüfungsinhalten einer regulären Ausbildung in den jeweiligen Berufen.In diesem Vorbereitungskurs decken wir alle fachtheoretischen und praktischen Inhalte des gewünschten Berufes ab und arbeiten gemeinsam an Ihren fachlichen Lücken, um Sie bestmöglich auf die Externenprüfung vor der Kammer (IHK, HWK oder HK) vorzubereiten. Mehr Informationen: https://www.bfw.de/berufsbild/angebot/vorbereitung-auf-die-externenpruefung-berufsabschluss-nachholen/

01.06.2026 - 04.12.2026
76547 Sinzheim
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01.06.2026 - 04.12.2026
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Häufige Fragen zur IHK Externenprüfung

Die Kosten für einen Vorbereitungskurs zur Externenprüfung IHK variieren sehr stark in Abhängigkeit des Berufes. Sie belaufen sich auf starten bei ca. 1.000 € für z.B. Pflegefachassistenz und können bis zu 9.000 € z.B. für die technische Abschlussprüfung für Metallberufe kosten.

Eine Externenprüfung ist für Personen, die keine klassische Berufsausbildung haben, aber schon seit mehr als 4,5 Jahre in einer klassischen Berufsbranche arbeiten. Mit dieser Berufserfahrung kann man sich für den Abschluss in dieser dann zu einer Externenprüfung anmelden.

Ja, in fast allen Berufsgruppen kann man die Vorbereitung auf die Externenprüfung IHK auch als Online-Kurs absolvieren.

Die Dauer der Vorbereitungskurse auf eine Externenprüfung IHK hängt von der gewählten Unterrichtsform ab (Teilzeit oder Vollzeit) und von der Branche. Vollzeitkurs dauern in der Regel 6 bis 9 Monate und berufsbegleitend bis zu 14 Monate.

Voraussetzung für eine Externenprüfung IHK sind ein Nachweis von der 1,5 fachen praktischen Erfahrung / Tätigkeit der Ausbildungsjahre des gewählten Berufs. Wenn eine klassische Berufsausbildung in der gewählten Branche nur 2 Jahre Regellehrzeit hat sind dies 3 Jahre Berufserfahrung bei Berufen mit 3-jähriger Ausbildungszeit müssen 4,5 Jahre Berufserfahrung vorliegen.