Anbieterübersicht für die Umschulung zum Immobilienkaufmann

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Fortbildungen im Vergleich - seit mehr als 12 Jahren

Immobilienkaufleute werden häufig als Immobilienmakler angesehen. Tatsächlich umfasst ihr Aufgabenbereich aber viele weitere Tätigkeiten. Schwerpunkt der Umschulung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau ist das professionelle Management einer Hausverwaltung.

Aufgabenfeld von Immobilienkaufleuten

Zu Beginn einer erfolgreichen Vermietung steht die Anfertigung eines ansprechenden Exposés. Schreibtischarbeit wechselt sich mit interessanten Außenterminen ab. Da man Kauf- oder Mietinteressenten bei der Immobilienbesichtigung begleitet, sind Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit wichtig. Eine zumindest grundlegende Neigung für Zahlen und Mathematik ist ebenfalls sinnvoll. So muss man nicht nur die Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Leistungen überprüfen und Kalkulationen anfertigen, sondern auch die Immobilienwertermittlung vornehmen.

Umschulung im Bereich Immobilien

Der anerkannte Ausbildungsberuf des Immobilienkaufmannes bzw. der Immobilienkauffrau wird auch als zweijährige Umschulung angeboten. Im Kern besteht die Umschulung aus Theorieunterricht. Mitunter werden Praktika in Hausverwaltungen und Immobiliengesellschaften fällig, um das Erlernte praktisch auszutesten.

Da die Umschulung von privaten Bildungsträgern vorgenommen wird, fallen Lehrgangsgebühren an. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen staatliche Stellen die Kosten für die Umschulung sowie für die Lebenshaltung während der Weiterbildung. Man sollte daher frühzeitig abklären, welche Kosten anfallen und übernommen werden.

Inhalt der Umschulung

Die Lerninhalte einer Umschulung in der Immobilienbranche unterscheiden sich je nach durchführender Akademie. Im Wesentlichen werden den Teilnehmern jedoch folgende Themen vermittelt:

  • Arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften
  • Gesundheitsschutz, Umweltschutz
  • Personalwirtschaft
  • Arbeitsorganisation
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Marktbeobachtung, Marktanalyse
  • Immobilienbewirtschaftung
  • Erwerb, Veräußerung und Vermittlung von Immobilien
  • Begleitung von Bauvorhaben: Baumaßnahmen, Finanzierung
  • Gebäudemanagement und Hausverwaltung
  • Maklergeschäfte
  • Projektmanagement Bau
  • Wohnungseigentumsverwaltung

Immobilienkaufleute Gehalt und Berufsaussichten

Aktuell können sich Immobilienkaufleute über gute Karriereoptionen freuen. Da sich immer mehr Investoren für eine Kapitalanlage im Immobiliensektor entscheiden, wird die Arbeit von kompetenten Hausverwaltungen auch in Zukunft dringend gebraucht. Mit weiteren Qualifizierungen im Anschluss, beispielsweise der Weiterbildung zum Immobilienfachwirt, steht dem beruflichen Aufstieg nichts mehr im Wege.



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Häufige Fragen zur Umschulung zum Immobilienkaufmann

Eine Umschulung zur Bürokauffrau dauert in der Regel ca. 24 bis 30 Monate.

Für eine Umschulung Immobilienkaufmann / Kauffrau muss eine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegen. Ohne berufliche Ausbildung müssen mehrere Jahre Berufserfahrung, vorzugsweise im Bauwesen oder in kaufmännischen Tätigkeiten, nachgewiesen werden. Gute Deutschkenntnisse, ein Verständnis für Zahlen sowie Grundlagen in der EDV-Anwendung werden vorausgesetzt.

In der Regel werden Umschulungen durch die Agentur für Arbeit / Jobcenter bezahlt. Hierfür müssen aber Gründe vorliegen wie z.B. Arbeitslosigkeit, gesundheitliche Gründe oder Rückkehr in den Job nach langer Zeit ohne Beschäftigung (Elternzeit oder Berufsunfähigkeit). Die Entscheidung für die Kostenübernahme trifft das Jobcenter. Man kann eine Umschulung auch auf Selbstzahlerbasis machen, dies kostet aber in der Regel weit mehr als 20.000 €.

Ja, es gibt einige Anbieter, die Umschulungen zum Immobilienkaufmann auch online anbieten. Allerdings ist ein Praktikum in einem Betrieb von ca. 6 Monate auch ein Bestandteil der Ausbildung.